Über mich

Von meinem ersten Hund bis Hauland
Mein Weg mit Hunden begann, als ich fünf Jahre alt war.

Mein erster Hund war Timmy, ein Beagle-Spaniel-Mischling. Mein Vater bildete ihn aus, und ich war immer dabei – ich schaute zu, lernte und war fasziniert von der Art und Weise, wie die beiden zusammenarbeiteten.
Bei meinem zweiten Hund, Tino, begann ich, das Training selbst zu übernehmen. Ich erinnere mich noch daran, wie stolz ich war, als wir überallhin gemeinsam gehen konnten – sogar ohne Leine. Ich hatte gelernt, ihn zu verstehen, er hatte gelernt, mir zu vertrauen, und wir hatten eine Art der Kommunikation entwickelt, die auch ohne Worte funktionierte.
Ich wusste es damals noch nicht, aber diese beiden Hunde waren der Beginn einer Reise, die mein ganzes Leben prägen sollte.
Von da an nahm die Arbeit mit Hunden einfach einen immer größeren Stellenwert in meinem Leben ein.
Von der Leidenschaft zum Beruf

Hunde, Menschen, Geschichte & Kultur
Ende zwanzig absolvierte ich meine Ausbildung zum Hundetrainer und Therapeut. Parallel dazu studierte ich Keltologie an der Universität Wien.
In Österreich arbeitete ich mit Hunden und ihren Haltern an einer Vielzahl alltäglicher Herausforderungen – von Welpen und Grundgehorsam bis hin zu Leinenführigkeit, Rückruf, Reaktivität, Körpersprache und dem Aufbau einer stärkeren Mensch-Hund-Beziehung.
Meine Diplomarbeit befasste sich mit den insularen Kelten und ihrer Beziehung zu Hunden – eine ungewöhnliche Kombination, die jedoch viele der Dinge vereinte, die mich schon immer fasziniert haben: Hunde, Menschen, Geschichte und Kultur.
Meine Arbeit hat mich auch über die Grenzen Österreichs hinausgeführt. Ich habe Hunde in weiteren skandinavischen Ländern – darunter Norwegen und Island – ausgebildet und dabei Erfahrungen mit unterschiedlichsten Menschen, Hunden und Lebensweisen im Umgang mit ihnen gesammelt.

Ein Neuanfang in Finnland
Vor einigen Jahren bin ich mit meiner finnischen Partnerin, die in ihr Heimatland zurückkehren wollte, nach Finnland gezogen.
Ich kam an, ohne Finnisch zu sprechen, ohne jemanden zu kennen und ohne einen etablierten Namen oder ein Netzwerk. Also musste ich ganz von vorne anfangen.
Was mir schnell auffiel, war, wie fest Hunde in Finnland zum Alltag gehören.
Und Finnland selbst gab mir etwas, das ich mehr und mehr zu schätzen gelernt hatte: Weite, Natur und Stille.
Das wurde zu einem wichtigen Bestandteil dessen, was Hauland heute ist.

Meine Arbeitsweise
Ich glaube nicht, dass es eine einzige Trainingsmethode gibt, die für jeden Hund oder jeden Menschen geeignet ist.
Ich betrachte das einzelne Team vor mir.
Jeder Hund ist anders. Jeder Mensch ist anders. Und jede Beziehung zwischen ihnen ist einzigartig.
Ich glaube, dass Hunde eine klare Führung durch uns brauchen – doch bei gutem Training geht es niemals um Kontrolle um der Kontrolle willen. Es geht um Kommunikation, Vertrauen und Verständnis.
Das Ziel ist nicht einfach nur ein Hund, der auf Kommandos gehorcht. Das Ziel ist es, ein Team zu bilden, das den Alltag gemeinsam meistern kann – ruhig, selbstsicher und mit gegenseitigem Respekt.
Für mich sind die besten Mensch-Hund-Teams diejenigen, die sich schließlich ohne viele Worte zu verstehen scheinen.
Hunde brauchen unsere Führung. Aber ich glaube auch, dass wir Menschen etwas von Hunden brauchen: ihre Aufmerksamkeit, ihre Präsenz und ihre Fähigkeit, uns in den Augenblick zurückzuholen.
Das ist einer der Gründe, warum ich so gerne sowohl mit Hunden als auch mit Menschen arbeite – ihnen dabei zu helfen, einander zu verstehen und zu einem Team zu werden, das wirklich gut zusammenarbeitet.

Hauland – mehr als Hundetraining
Bei Hauland geht es nicht nur um das Training von Hunden.
Es geht auch darum, zu entdecken, was Hunde uns darüber lehren können, im Augenblick zu sein.
In der finnischen Natur – fernab von Lärm, Zeitplänen und dem Druck des Alltags – findet man Raum, um zu entschleunigen, durchzuatmen und eine neue Verbindung herzustellen: zu sich selbst, zu seinem Hund und zur Welt um einen herum.
Das ist die Idee hinter Hauland Experiences.
Doch Hauland hat sich zu mehr als nur einer Hundeschule entwickelt. Es vereint meine Erfahrung im Umgang mit Hunden und Menschen, meinen internationalen Hintergrund und meine Verbundenheit mit der finnischen Natur.
Mit der Hauland-Hundeschule helfe ich Menschen dabei, ein tieferes Verständnis für ihre Hunde zu entwickeln und eine starke, zuverlässige Partnerschaft aufzubauen.
Mit „Hauland Experiences“ teile ich eine weitere Seite dessen, was Finnland mich gelehrt hat: den Wert des Entschleunigens, des Aufenthalts in der Natur und der Erlaubnis, einfach im Augenblick zu sein.
Der Wald, das Meer, die Hunde und die Stille sind alle Teil dieses Erlebnisses.
Ganz gleich, ob du nach Hauland kommst, um mit deinem Hund zu arbeiten, oder um eine andere Seite Finnlands zu erleben – das Ziel ist dasselbe: zur Ruhe zu kommen, eine neue Verbindung herzustellen und ganz im Augenblick zu sein.

Willkommen bei Hauland.
Verbinden. Präsent sein. Mehr erleben.
